der baskischen Provinzen, ihn begünstigt, und wenn seine Sol-daten der Eigenschaften jener Gebirgsbewohner sich rühmenkönnen!
Zumalacarregui hatte ganz den Geist des Krieges begriffen,der allein dort Sieg geben konnte und, mit Kraft befolgt, ihnsicherte. Irgend einen Punkt der feindlichen Linien bedrohendeilte er auf dem kürzesten Wege nach dem entgegengesetzten Theiledes Kriegstheaters, führte den scharf berechneten Schlag ausund stand schon wieder aus seinem früherem Posten, ehe derFeind die Nachricht des Geschehenen erhielt oder seine Abwesen-heit benutzen konnte. Er vermied die Heere der Christines imungünstigen Terrain, lockte sie listig in die Schluchten des Ge-birges, um dort, da ihre Überlegenheit ihnen unnütz wurde,von allen Seiten über sie herzufallen, und begleitete sie harce-lirend auf dem Rückzüge, wie er beim Vordringen derselbennicht selten ihren Vor- und Nachtrab zugleich bildete. Über-legenen Colonnen ausweichend, stürzte er sich auf die schwächeren;er schob sich zwischen die verschiedenen Heerhausen, isolirt sie zuschlagen; er interceptirte die Verbindung, fing die Convoye aufund nöthigte durch unaufhörliche Verluste zum Aufgeben derVortheile, die seine Schwäche augenblicklich einzuräumen ihnetwa veranlaßt hatte. Nicht aufgehalten durch Artillerie, Maga-zine, Bagage und alle die endlosen Jmpedimenta der geregeltenArmeen konnte er mit Leichtigkeit unter allen Umständen und injedem Terrain operiren, erschien auf Punkten, von denen manihn viele Meilen entfernt glaubte, und überraschte den Feindhäufig durch Märsche, die in Rücksicht auf Schnelligkeit undTerrarn unmöglich scheinen wurden.
FreilU konnte Zumalacarregui solche Wunder nur mitKriegern, wie er sie befehligte, ausführen, Söhnen des Gebir-ges, die Tage lang ohne Ermüdung die steilen Bergpfade auf-und abklimmten und leicht wie die Gemsen über Felsen undAbgründe hinsprangen, denen endlich, da sie jede Schlucht und
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