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gung gesandt war, und auf der kürzesten ihnen offenen Marsch-linie uns zuvorzukommen und abzuschneiden strebte. Die größ-ten Schwierigkeiten drohten uns in der offenen, ebenen Gestaltjener Provinz, welche die Überlegenheit des Feindes und beson-ders die seiner schönen Cavallerie so sehr begünstigte, wie in demCharakter unserer dortigen Alliirtcn, die gewohnt, ohne Disciplinund Zwang nach eigenem Gutdünken zu verfahren, mit Wider-willen und selbst mit offener Widersetzung das Joch der Kriegs-zucht und der festen Ordnung empfingen, durch das Don Ba-silio zu Soldaten, würdig des Namens von Carlisten, sie um-zuwandeln beschloß.
In starken Marschen eilten wir der Bereinigung mit demHeere Cabrera's entgegen und zogen schon am 2. Januar indas alte Calatayud ein, unter den Römern Hauptort der Pro-vinz; wir hatten noch keinen Feind getroffen und waren vonden Einwohnern überall auf eine Art aufgenommen, die ihrfreudiges Erstaunen über die hohe Disciplin und die Schonungaussprach, welche sie von den Truppen beider Partheien, diesonst in diesen Gegenden gehauset, so selten erfahren hatten.Die Garnison von Calatayud hatte sich nebst den National-Gardistcn in das über der Stadt angelegte Castell eingeschlossen,wo sie, da wir uns begnügten, die nöthigen Rationen und dieContribution zu erheben, und nicht dabei gestört wurden, ganzunangetastet blieb. Auch in den übrigen Punkten Aragon's, indenen wir feindliche Forts trafen, fand kein Act von Feindselig-keit Statt; während der Nacht rüsteten wir sorglos in den oftwenige Schritte von den Berschanzungen entfernten Häusern.
Oraa hatte sich, unser Durchdringen zu Cabrera zu ver-hindern, mit einem Theile der Armee des Centrum nach Darocaund Carincna gezogen, wodurch wir gezwungen wurden, südlichder Provinz Cuenca uns zuzuwenden. Da begannen die Drang-sale, durch die unsere Expedition eben so erschöpfend als unglück-lich werden sollte. Himmel und Erde verbanden sich, ihr stets