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Vier Jahre in Spanien : die Carlisten, ihre Erhebung, ihr Kampf und ihr Untergang. Skizzen und Erinnerungen aus dem Bürgerkriege / von A. von Goeben
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sich jedoch diese Raubmethode in dem Heere Christina's aus.Generale, Anführer, Officiere nahmen in ihm an diesen Unge-rechtigkeiten Theil, die vollkommene systematische Aussaugungdes Landes ward mehr noch als des Feindes Verfolgung betrie-ben, und da ich als Gefangener oft in nähere Berührung mitden Officieren der revolutionären Armee zu treten genöthigt war,ward ich durch die Frechheit empört, mit der sie ihrer Gewand-heit in solchen Diebeskünsten wie des ehrenvollsten Talentes stetssich rühmten.

Die stets zunehmenden Drangsale bei fortwährend forcirtenMärschen mußten den Etat des kleinen Corps sehr Herabbringen;eine lange Reihe Kranker folgte auf Eseln und Maulthieren demZuge und Mancher, der augenblickliche Ruhe suchend hinter demNachtrabe zurückblieb, fand unter den Händen der Nationalenden Tod, während Andere, entmuthigt und unfähig, so vieleLeiden länger zu tragen, ihre Waffenbruder verließen und demgehaßten Feinde sich Hingaben. Die HMzW, welche den Marschder spanischen Soldaten begleiten und zur Ertragung der höch-sten Beschwerden ihn ermuntern, waren längst verstummt; fin-steres Schweigen herrschte die langgedehnten Marsch-Colonnenhinab und artete fast in die sühllose Niedergeschlagenheit aus,die dem Mann, durch physisches und moralisches Dulden besiegt,die Kraft zum Handeln und zum Denken raubt. Da ertönteam Morgen des 13. Januars 1838 der Ruf, feindliche Truppenseien vor kurzem durch das Dorf gezogen, welches so ebenunser Vortrab betrat; die ersten Bataillone erhielten Befehl, imLauftritt vorwärts zu gehen. Neues Leben beseelte unsere Frei-willigen; das Elend, die Mattigkeit waren vergessen, Scherzeund Gesänge erschallten, und viele Kranke selbst schloffen ihremCorps sich an, da der ersehnte Augenblick des Kampfes naheschien. Bald brachte die Kavallerie etwa vierzig Gefangene,