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ungewöhnlichen Gesprächen sich erkannt, und forderten wechsel-seitig sich auf, nicht länger für Unterdrückung und Ungerechtig-keit zu kämpfen, vielmehr sofort der gerechten Sache sich zuweihen. Da solche Überredung Nichts fruchtete und endlich inGezänk und Schimpfen ausartete, griffen sie fluchend zu denWaffen, und Vater und Sohn sendeten sich Kugeln zu. Sietrafen sich nicht.
Als Cabrera nördlich vom Ebro mit der Einnahme vonFalset beschäftigt war, manövrirte General Pardinas von Al-caniz aus, um die Verbindung mit Morella ihm abzuschneiden.Cabrera, auf das südliche Ufer zurückgekehrt, wandte sich gegenihn, und nachdem die beiden Generale, einige Tage lang inunmittelbarer Nahe sich beobachtend, umsonst günstige Gelegenheitzum Schlagen erspähet hatten, zog sich Pardinas in den letztenTagen des Septembers nach Maella am Nonaspe, währendCabrera das wenige Stunden entfernte Favara besetzte.
Pardinas, den wir früher in seinen Siegen kennen lernten,war einer der ausgezeichnetsten Generale Christina's, wie Ca-brera jung, entschlossen, brav und thatendurstig; er hatte durchdie Vernichtung der Corps von Don Basilio und Tallada seinenRuf begründet und sprach laut den Wunsch aus, mit seinensiegreichen Truppen auf des gefurchtsten Häuptlings Schaarenzu treffen, um den Ubermuth desselben blutig niederzuschlagen.Die Division, welche er in Maella commandirte, bestand ausfünf erprobten Bataillonen und drei Escadronen, denselben, dieer bei der Verfolgung jener Generale angeführt hatte, undso eben neu ergänzt, so daß sie 4700 Mann Infanterie und450 Pferde enthielten. Cabrera hatte die fünf Bataillone derDivision vom Ebro und zwei Bataillone von Aragon bei sich,etwa 4400 Mann; seine Kavallerie aber war über 70S Pferdestark.