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welchem sämmtliche Bagage sich befand. Er war sofort zerstreutund floh in gränzenloser Verwirrung auf Caspe, die Vernichtungder schönen Division verkündend/worauf die zur Verstärkungderselben bestimmten Truppen dort blieben.
Pardinas hatte sich umsonst bemühet, das Gefecht wieder her-, zustellen; in Verzweiflung stürzte er mit der Cavallerie des linken! Flügels zur Rettung seiner schon aufgelöseten Bataillone, aber^ die Escadrone wurden durch die Festigkeit einiger Compagnierivon Tortosa geworfen und durch einen Chor der Lanciers ganzzerstreut und, in die Schlucht gedrängt, größtentheils gefangen.Bald war an die Stelle des wilden Tumultes majestätischeRuhe getreten, nur durch den jubelnden Siegesruf: vivs ol llox-!unterbrochen. *
Schon verwundet, das Pferd unter ihm getödtet, flohPardinas allein und zu Fuß dem Ravin zu, durch welchesCabrera's Armee heraufgezogen war. Vom OberstlieutenantRufo, einem Adjudanten des Generales, zu Pferde verfolgt, ge-langte er bis zu dem Grunde des Thales, vermochte aber,geschwächt durch Blutverlust, nicht mehr, die entgegengesetzte,steile Höhe zu ersteigen. Er ergriff das Gewehr eines Grena-diers, der gleichfalls fliehend an ihm vorübereilte, und zer-. schmetterte durch einen Schuß den Arm Rufo's, da dieser ihn^ aufforderte, sich zu ergeben. Das Feuer hatte schon ganz auf-! gehört; so zog dieser vereinzelte Schuß einige Ordonnanzen herbei,
^ welche, den Adjudanten ihres Generales verwundet sehend, denfeindlichen Anführer niederhieben, wiewohl er als Pardinas sichkund gab. *)
*) In der carlistischen Armee ward der Tod von Pardinas, über dendie christinoschen Lärmmacher lautes Geschrei erhoben, gewöhnlich er-zählt, wie General von Rahden in seinem Werke ihn wiedergiebt:daß Pardinas durch Rufo, dieser durch den Grenadier gefallen sei. —