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Person des Helden Cabrera umgiebt, geleitet wurde. Sehr wider-strebend, nur wenn vollkommen überzeugt, gebe ich eine Ansichtauf, da ich einmal sie gefaßt habe. Und in der That konnteerst die genaueste Forschung an Ort und Stelle mich zwingen,meine Meinung über den Character Cabrera's zu andern; ichglaube aber, sorgfältig und strenge geprüft zu haben, vielleichtum desto strenger, wie das Resultat der Prüfung mehr undmehr das Gegentheil von dem mir aufdrang, was ich mitSicherheit zu finden erwartet hatte.
Da erkannte ich denn, daß Cabrera immer fest und selbststrenge war, daß er Vieles that, was in einem andern Lande oderin einem andern Kriege verdammungswürdig wäre, daher vonso Vielen verdammt ist; daß er aber Alles, was ihm vorgewor-fen wird, der Sache, die er vertheidigte, und den Seinenschuldig war. Hätte er weniger gethan,- so würde er seinePflicht verletzt haben, die er, so weit der Soldat es darf, stetsmit der Menschlichkeit zu verbinden suchte. Freilich war Cabrerakein schwacher, jämmerlicher Wicht, der, wo er die Wuth derRevolutions-Männer zügeln konnte — sei es, indem er inihrem Blute diese Wuth erstickte — wehrlos die treuen Unter-thanen seines Königs ihr hingäbe. Für die Beurtheilung desvon ihm gegen die feindlichen Soldaten und Gefangenen Ge-schehenen muß der Hauptpunkt immer im Auge behalten wer-den, daß die strengsten Repressalien stets gerecht, in einemKampfe aber, wie der aus der pyrenäischen Halbinsel wüthendees war, unumgänglich nothwendig sind und selbst unendlichmehr Blutvergießen verhüten. Die schwächere, als Empörer,weil sie schwächer, gebrandmarkte Parthei würde ohne sie ganzdem Bluthasse ihrer nicht durch Rücksichten irgend einer Artzurückgehaltenen Gegner sich überliefert haben. So blutetenHunderte, um vielen Lausenden das Leben zu erhalten.
Wenige Monate nach der Ermordung seiner Mutter be-mühte sich Cabrera abermals, wie früher erwähnt wurde,