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der Gefangenen in Cabrera's Händen bedenkend, griffen sie zueinem Mittel, ganz der Trabanten der Revolution würdig.
In Zaragoza, und dessen Beispiele folgend in allen größer»Städten der Provinz, wurden plötzlich Hunderte von friedlichenEinwohnern, die sorglos ihren Geschäften nachgingen, den jam-mernden Familien entrissen und eingekerkert: ihr Berbrechenwar, realistischer Gesinnungen verdächtig zu sein. Sie solltendaher sür die angebliche Grausamkeit der Carlisten büßen. Ca-brera aber, so wie er von der empörenden Maßregel Kundeerhielt, warnte die Behörden und vorzüglich den zweiten Com-mandirenden in Aragon, General Sän Miguel, nicht solcheUngerechtigkeit weiter zu treiben; er machte ihn aufmerksam,daß nicht nur in den carlistischen Depots viele tausend Gefan-gene für das Leben der Eingekerkerten Bürge wären, sonderndaß zahllose Liberale in dem Gebiete der Carlisten und allent-halben, wohin ihre Truppen drangen, die Mittel zu schrecklicherReprcssalie böten.
Unglücklicher Weise kam in demselben Augenblicke ein Er,-eigniß dazu, welches die schon drohend angefachte Gluth sofortin Verderben sprühende Flammen auflodern ließ. Nach denspanischen Kriegsgesetzen wird jeder Gefangener, welcher eineir"Versuch zur Flucht macht, wenn er ergriffen wird, mitdem Tode bestraft. Die carlistischen und christinoschen Be-hörden hatten unzählige Male solche Strafe über ihre Ge-fangenen verhängt und mit vollkommenem Rechte, da das Gesetzjedem Militair bekannt, so sie verhängte; auch war es uie derandern Parthei in den Sinn gekommen, deshalb Klage oderDrohung laut werden zu lassen. Ich selbst war wiederholt Augen-zeuge solcher gesetzlichen Erecutionen sowohl als Gefangener, da siegegen carlistische Soldaten Statt fanden, wie in unsern Reihengegen Christines, welche auf dem Versuche zur Flucht entdecktwaren.