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um sie zu heben! So durfte sie in Disciplin, Bravour, uner-schütterlicher Festigkeit und Ausdauer den Elite-Truppen derersten Armeen Europa's an die Seite gestellt werden. In äußererAusschmückung stand sie freilich weit hinter ihnen.
Wie seine Officiere wußte Cabrera auch die Vorzüge undSchwächen seiner Truppen genau zu beurtheilen und sie immerdahin zu stellen, wo sie ihrer Eigenthümlichkeit wegen denmeisten Erfolg hoffen durften. Die Division von Valenciasehen wir daher fast nie bei einer regelmäßigen Action genannt,sie wurde gewöhnlich in kleineren Detachements in der Art desGuerrilla-Krieges in den Provinzen verwendet, in denen dasTerrain auch dem Feinde die Entwickelung seiner Massen nichtgestattete. Daher war sie besonders im gebirgigen Theile vonValencia, im Turia und in der Provinz Cucnca höchst thätig,während Cabrera mit den andern Divisionen in die ebenerenProvinzen, die Huerta, das westliche Aragon, Manch« undGuadalajara sich ausdehnte.
An 31. Juli langten wir in Chelva'an, einem niedlichenStädtchen nicht fern vom Guadalaviar, umgeben von Weinbergenund reizenden Gärten, in denen alle Arten von Südfrüchten prang-ten. An demselben Tage wurde ich dem Brigadier ^rev^vorge-stellt, welcher damals en Chef die Provinz del Turia und dieDivision von Murcia commandirte, die er, ein erfahrener Militair,der seit dem Unabhängigkeits-Kriege in dem königlichen Heeregedient hatte, täglich mehr hob. Er sagte, daß er einen Angriffdes Feindes erwarte, und erlaubte uns gern, da er zu schlagenentschlossen war, für diesen Fall seinen Truppen uns anzu-schließen, wie er denn überhaupt durch höchst feine Bildungund Artigkeit Vortheilhaft vor vielen unserer andern Chefs sichauszeichnete, die nur brave Soldaten und gute Anführerwaren.