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des Dorfes und in der Action Forcadcll's umgekommen, wahrendvon der ganzen schönen Division nur 800 Mann von Reilla nachCuenca entflohen waren. Auch sielen 140 Pferde und fast 4000Gewehre in unsere Hände. Bei dem verzweifelten Widerständedes Feindes mußte natürlich unser Verlust gleichfalls bedeutendsein: mehr als 800 Mann waren außer Gefecht gesetzt.
Cabrera — ich muß es hier wiederholen — während er imGetümmel des Kampfes und vor Allem, wo er seine Freiwilligenum sich her fallen sah, keine Schonung kannte und, von Haßund Rache glühend, den fechtenden Feind bis auf den letztenMann vernichtete; Cabrera bewährte gegen die Entwaffneten,die Gefangenen stets den Edelsinn und die Großherzigkeit, wel-che den Grundtypus seines Charakters bilden. Auch bei Car-boneras wurden die Gefangenen mit ungewöhnlicher Großmuthbehandelt. Sie behielten ihr Gepäck unangerührt, und denOfficieren wurden selbst die Pferde für den weiten Marsch biszum Depot gelassen, während alle ihre Bedürfnisse sogleich mithöchster Sorgfalt befriedigt wurden. Als aber dem General ange-zeigt ward, daß die Christinos kurz vor der Übergabe die in denCassen befindlichen bedeutenden Fonds nach Verhältniß ihrer Gradeunter sich vertheilt hätten, wobei man ihm bemerklich machte,daß er auf sie als königliche Gelder vollkommenes Recht habe,befahl er: »nein, laßt es den Armen; sie werden mehr, als wir,es nöthig haben.« Die unglücklichen Einwohner aber des zer-störten Dorfes sprach er für die Dauer des Krieges von jederAbgabe und Leistung frei, ließ auf Kosten des Gouvernementdie zerstörten Wohnungen ihnen aufrichten und bewilligte ihnenansehnliche Vorräthe an Korn für den Unterhalt und dieAussaat.