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Vier Jahre in Spanien : die Carlisten, ihre Erhebung, ihr Kampf und ihr Untergang. Skizzen und Erinnerungen aus dem Bürgerkriege / von A. von Goeben
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einigen tausend Mann von Calanda zum Heere und nach demHauptdepot Alcaniz geschickt werden oder von dort kommen.

Dieser Linie parallel zwischen ihr und Morella und denWeg nach dem Orcajo deckend, welches ein äußerst wichtigerPunkt war, da dort die Straßen nach jenen beiden Festungenrechts und links abgehen, standen von Monroyo bis Olocau vierBataillone, die aber sofort verstärkt werden konnten. Cabreraselbst blieb, nur von seiner Compagnie Minones und den Or-donnanzen gedeckt, in Zurita, drei Viertelstunden von dem mitTruppen überladenen Luco. An der andern Seite der feindli-chen Position lag das starke Castillote, eine Stunde von lasParras und dem Mas de las Matas entfernt. Dort stand, aufdas Fort gestützt, Llagostera mit einem Theile seiner Division,die er in glücklichen Zügen und mit überraschender Thätigkeit da'er gewöhnlich sehr langsam sich zeigte bis tief in dasnun feindliche Gebiet hinein, nach Segura und über dasselbehinausführte.

In der Nacht vom 6. zum 7. November überraschte er inBarrachina das Fremdenbataillon, welches ihn zwanzig Stundenentfernt wähnte, und brachte ihm einen Verlust von 300 Tod-ten bei: die fremden Corps hatten keinen Pardon. Den kleinenRest rettete der entschlossene Muth desselben, da er ohne Muni-tion der schon genommenen Kirche sich bemächtigte, in der dasBataillon seinen Pulvervorrath niedergelegt hatte, und in ihrsich vertheidigte.

Zwischen jener Armee und der O'Donnell's, die in Forta-nete und la Canada sich verbarrikadirte, standen die carlistischenBataillone in Pitarque, Tronchon und Mirambel, währendO'Donnell's rechter Flügel durch drei Bataillone in Val deLinares, sein Rücken gar durch die beiden Festungen Aliagaund Alcalä la Selva und den auf sie gestützten Freicorps be-droht und seine Communicationen natürlich ganz abgeschnittenwaren.