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noch nicht begreifen. Dabei verließ er oft die gewöhnlichenWege, um Stunden lang fast unbetretenen Pfaden zu folgen,die er alle genau zu kennen schien: wir befanden uns auf demSchauPlatze seiner ersten Kriegesthatcn, aus denen seine Gefähr-ten mehrere blutige Anekdoten erzählten, die uns die wilde Un-crschrockenheit, die Ausdauer und den Scharfsinn des feurigenjungen Studenten bewundern ließen.
Über Herves, Monroyo, Valderobles und das reiche,nun halb zerstörte Gandesa in wunderlichen Hin- und Her-zügen — denn Cabrera wollte Alles selbst sehen und überallanordnen — langten wir endlich auf dem Ufer des majestäti-schen Ebro an. Nur vom Gouverneur und von mir begleitet,eilte der General sofort zur Besichtigung der neu angelegtenWerke von Mora. Da kamen denn sonderbare Dinge zumBorschein, wie ich ihrer jedoch, so oft beim Mangel eines In-genieurs die Gouverneure die Arbeiten leiteten, fast immer nochweit schlechtere antraf; der General selbst, wiewohl auch er inBetreff der Befestigungen den Ansichten des Guerrillero nichtganz entsagt hatte, äußerte seine Unzufriedenheit. Das Ganzebestand aus einer Menge über einander gehäufter Mauern, diefast gar keine flankirende Vertheidigung gewährten und auf dieeigenthümlichst bunteste Art crenelirt waren — und deshalbwar das Land weit umher hart bedrückt!
So beklagte sich der Magistrat von Gandesa, daß von denMaulthreren der Stadt die eine Hälfte stets unterweges sei,um die andere von den Arbeiten in Mora abzulösen; nur vierblieben frei, und diese reichten lange nicht hin, um den Baga-gedienst auf so besuchter Straße zu versehen. Der General be-fahl daher, daß die voluntariog realistas zu den Leistungen fürdie Armee, von denen sie bis dahin befreit waren, zugezogenwürden, um dadurch das Land zu erleichtern.
Dieser Theil des carlistischen Gebietes, unendlich reich durchseine Fruchtbarkeit, zeichnete sich ganz besonders durch die ent-
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