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Vier Jahre in Spanien : die Carlisten, ihre Erhebung, ihr Kampf und ihr Untergang. Skizzen und Erinnerungen aus dem Bürgerkriege / von A. von Goeben
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abzulösen und einen neuen Gouverneur zu ernennen. Er fand,am 21. bis Ejulve vorgedrungen, durch Espartero's Massen denWeg sich versperrt.

Dieser begann am 23. die Belagerung der Festung, undam 25. eröffneten seine Batterien ihr Feuer, welches die sechsGeschütze des Castells mit Kraft erwiederten. Es dauerte sechsund dreißig Stunden ununterbrochen fort, ohne jedoch Breschegeöffnet zu haben, da eine schmale Öffnung in den Werken aneiner Stelle, wo die Mauer auf einen dreißig Fuß tief perpen-diculair sich senkenden Felsen gegründet war, den Namen einerBresche nicht verdiente; es wäre unmöglich gewesen, sie practi-cabel zu machen, da die Felswand stets dasselbe Hinderniß gegenden Sturm bot.

Indessen hatte der selbstbestallte Gouverneur seine Compag-nie seinem Zwecke gemäß bearbeitet, indem er sie auf die ge-fährlichsten Posten stellte, wo sie sehr litt, sie stets im Diensthielt und dabei von der Unmöglichkeit des Entsatzes und derNutzlosigkeit weiterer Vertheidigung durch dazu bestellte Leutereden ließ. Bei Tagesanbruch am 27. rief er die Garnison zu-sammen und erklärte die Nothwendigkeit der Capitulation, daBresche geöffnet, Entsatz nicht zu hoffen sei. Seine Compagniestimmte ihm bei, aber die übrigen Officiere erklärten entschieden,daß an Übergabe nicht gedacht werden könne, und der Comman-deur der Sappeurs, begleitet von den beiden andern Compagnien,führte seine Leute zu der sogenannten Bresche, um den Schuttaufzuräumen und sie sofort zu schließen, jenen Vorwand fürdie Ergebung zu entfernen. Thätig mit der Arbeit beschäftigt,erhielten die braven Freiwilligen plötzlich eine Salve aus demInnern des Castells; die Grenadiere hatten mit dem Geschrei:»vivo von kainon; diese wollen uns opfern!« den Christinesdas Thor geöffnet.

So siel die herrliche Festung, bei deren Erbauung so glän-zende Hoffnungen gefaßt werden dursten, durch Verrath in die