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vereinigte, die bestimmt waren, so großes Miß-geschick zu erleiden, so viele Catastrophcn übersich ergehen zu lassen, und die von solchen Ge-fahren bedroht wurde, gab Veranlassung zu großenFesten. Das junge Paar hielt am 22. Maiseinen feierlichen Einzug in Neapel. Im TheaterSan-Carlo ^) war großes Schauspiel, und mehrere
*) Das San-Carlo-Theater gilt für das schönste inEuropa. Selbst Karl III. erstaunte bei dessen Einweihungam 4. November 1737, als er seine Loge betrat; lautenBeifall klatschte er dem Baumeister nnd die Zuschauerdem Könige. Mitten im allgemeinen Frcudcnjubel ließKarl III. den Erbauer des Hauses, Eareasala, rufen,beglückwünschte ihn laut über sein gelungenes Werk undals er ihm eine Menge Lcbsprüchc darüber gemacht hatte,äußerte der König, daß, weil das Theater so nahe amSchloße stände, die königliche Familie es sehr bequemlinden werde, wenn eine Gallcric beide Gebäude ver-binden könnte. Der Architekt verbeugte sich und wurdevom König huldvoll mit der Aeußerung entlassen: „wirwollen später daran denken." Als die Vorstellung ge-endigt war, fand Karl lll. bei seinem Austritt aus derLoge Eareasala, der ihn fragte, ob er nicht durch dieGallerte, von der er eben gesprochen,, in den Pallastzurückkehren wolle. Der König, der diesen Vorschlagmißverstand, ließ ihn sich wiederholen, und bemerktebald, daß der Baumeister ihm irgend eine Ucbcrraschung
Memoiren d. H. v. Bern. r.
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