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Beide Theile kamen am folgenden Tage zurbestimmtrn Stunde zusammen; die Wittwebrachte ihre so sehr gerühmten drei welschenHähne, der König die von ihm selbst unterschrie-bene und bewilligte Bittschrift. Der Bericht-erstatter erhielt außerdem einen strengen Verweisund die arme Familie gewann den Prozeß, derihr so höchst ungerecht ihr kleines Besitzkhumentreißen wollte.
Als Ferdinand die welschen Hähne, derenVortrefflichkeit er wohl zu würdigen verstand,empfangen hatte, brachte er sie eiligst der Köni-gin und sprach: »Schauen Sie, vortrefflichsteLchrmcisterin die Frucht meiner Arbeit, um diehabe ich unsere Minister glücklich gebracht; diehätten das Geschenk der armen Frau behaltenund hätten ihr doch keine Gerechtigkeit angedeihenlassen.«
Der König pflegte nemlich die Königin seineLchrmcisterin zu nennen, weil sie ihm die erstenElemente von Kenntnissen beigebracht hatte, dieseine so auffallend vernachlässigte Erziehung zuerlangen ihm nicht vergönnt hatte. Ungeachtetseiner Unwissenheit wußte er aber doch Künste
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