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schüft einflößte, daß er mit Verachtung allesAnstandes und ungeachtet seines hohen Alterssich mit ihr verhcirathctc.
Dieses seltene Geschöpf, fabelhaft schön, ver-führerisch wie eine Syrcne, kunstfertig wie eineFee, leicht wie eine Sylphide und anmuthig wieeine Nymphe, war ein Wunder von Geist undvon Grausamkeit, von Schönheit und Lasier, vonVcrführuugskunst und Hingebung, von natürlicherund studierter Grazie, aber eben so auch vonHabsucht und von Niederträchtigkeit. Maler,Dichter, Künstler, wählten sie zum Modell undzum Götzen ihrer Verehrung. Der berühmteRomncy malte sie abwechselnd als Venus, Cleo-patra, Phrync, Psyche, Magdalcna, Hebe, Sul-tanin, Römerin und als Tochter der Sonne unddoch genügten diese so vervielfachten Bildnissevon ihr nicht dem Begehren ihrer Bewunderer.
Sie war es, die den Schawl-Tanz erfand, derseit jener Zeit auf fast allen Theatern schlechtgenug vorgestellt worden ist, der aber alle Weltin Entzücken versetzte, als man ihn zum erstenMale bewunderte.
Als sie nach Neapel gekommen war, wurde