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oben erwähnten Gelegenheit, wo man ihren Geistvom Mißgeschick niedergebeugt hätte glauben sol-len, sprach sie eines jener stolzen und energischenWorte, welche von der Geschichte nicht vergessenwerden dürfen. Als sie durch Ungarn nach Wienreiste, empfing sie in geringer Entfernung vondieser Hauptstadt Depeschen, die sie in gewaltigeAufregung versetzten. »Glauben Sie wohl,"sprach sie höchst aufgebracht zu einem Kavalierihres Gefolges, »glauben Sie wohl, daß manmir den Rath ertheilt, meine Reise nicht weiterfortzusetzen? Einen solchen Rath verachte ich. Ichwill sehen, ob man es wagen wird, die letzteTochter Maria Theresia's aus Wien fort zuweisen!"
Das zweite Ercigniß, dessen wir erwähnten,ist der Zeit nach das frühere. Man befand sichi„ der Mitte des Jahres 1808 und Maria Ka-roline mochte ungefähr zehn Jahre alt seyn, alseines Tages König Ferdinand bei der Königinerschien, einen offenen Brief in der Hand hieltund mit allen Zeichen einer großen Verlegenheitzu ihr beim Eintreten sprach: »ein Emigrirtervon hohem Hause, vom Unglück verfolgt und jetzt