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von ihr, wie von der gesammtcn Stadt fast schlaf-los zugebracht. Am Tage bedeckte sich Marseillemit Fahnen, Blumen und Fcstons und Illumina-tionen, die weit in die Nacht hinein glänzten,zeigten von dem Enthusiasmus, den ihre Gegen-wart erregte.
Am 30. Mai hielt sie ihren Einzug in dieStadt; sie saß in einer vergoldeten von vier undzwanzig in weißer Seide gekleideten und mit blauund goldncn Schärpen geschmückten Ruderern ge-führten Schaluppe, unter einem karmoisinrvthcnmit goldenen Franzcn gezierten und von einerkolossalen Krone überragten Baldachin. Beschattervon der königlichen mit den Wappen von Frank-reich und Navarra verherrlichten Flagge, die vomleichten Lufthanche aufgebläht, majestätisch indem blauen Himmel sich entfaltete, fuhr sie durcheinen Wald von mit Laubwerk und Wimpelnbedeckten Schiffen, und glich der jungen Beherr-scherin dieser Meere, die an dem Gestade landenwollte, wo die gcsammte Provence zu ihrem Em-pfange bereit stand. Alle Fenster waren mitFrauen, Fahnen und Guirlanden geschmückt. DieNativnalgarde vereint mit den Linientruppcn bildete