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von der Wirklichkeit übertreffen. In allen diesengroßem Städten wurde sie mit Anreden empfan-gen; so in Marseille vom Grafen Villcneuvc deBargemont, dem Marquis von Montgrand undallen Civil- und Militairautoritätcn; in Lyon vomersten Präsidenten des königlichen Gerichtshofes,dem Herrn von Bastard de l'Estang, der ihr dieewige Ergebenheit ausdrückte, mit der er damalsdie königliche Familie verehrte. Weil sie vonihrem italienischen Ursprünge nichts weiter beibe-halten hatte, als die Liebe zu den Künsten, sohatte sie sich auch die Maler und Bildhauer, dieHerrn Rcvoil und Laurcnt und alle die andernKünstler, die der von Richard gestifteten gutenLyoncr Schule so viel Ehre machen, vorstellenlassen.
Die Fürstin war gerührt von solchem Em-pfange, doch aber von diesen vielen Ehrenbezeu-gungen nicht wenig angegriffen. Fast täglichschrieb sie an ihren Gemahl, um ihm die empfan-genen Eindrücke mitzutheilen, fast täglich lief auchein Brief vom Herzoge ein, der ihr von seinerUngeduld erzählte und der ihr Glück wünschtezu der guten, durch ihre Ankunft hervorgebrachten