— 149 —
meiner Zärtlichkeit, die nur mit meinem Lebenendigen wird." ,
»Karolinc.«
Lpon, den 9. Junius 1816.
»Ihr Brief, Monseigncur, vom 4. und 5.wurde mir am Abend meiner Ankunft in Lyonübergeben. Ich will Ihnen nicht wiederholen,wie sehr ich Ihnen dafür danke. Zählen Sie einfür allemal auf meine innigste Erkenntlichkeit, undempfangen Sie die Versicherung, daß meinemGefühle nichts unbemerkt bleibt, Sie haben eszu lebhaft angeregt.«
»Sie sind zufrieden mit mir, Monseigncur, wieSie mir selbst gestehen? Gewiß sagen Sie diesnur, um mich zu beruhigen, denn nur zu gutfühle ich, wie viel mir mangelt, damit ich so sey,wie ich es wünsche, um Ihnen zu gefallen undum dem zu sehr geschmeichelten Bilde zu entspre-chen, das man Ihnen von Karolinen gemachthat. Glauben Sie aber an ihr gutes Herz, undan ihren Wunsch, Ihr Vertrauen dadurch zu er-wiedern, daß Sie Ihnen selbst ihr volles Vertrauenschenkt. Dies ist Alles, was ich Ihnen zu ant-