S3Ü
Die Annäherung des Karnevals hatte inzwischendie Unglück verheißenden Gedanken verscheucht.Der Herzog und die Herzogin von Bcrri hattenzwei sehr glänzende Bälle gegeben und ganz Parishatte die elegante im Elyftc herrschende Prachtbewundert, und noch mehr die über diese Festeallgemein verbreitete Anmuth. Am Sonnabend,den 12. Februar, wohnten der Prinz und seineGemahlin einem vom Grafen von Grcffnlh ge-gebenen Balle bei. Sie ergötzten sich sehr an derscherzhaften Austhcilung kleiner Messer, die derHerr vom Hause den Damen machen ließ, alseine Anspielung auf ein Stück, in welchem derbeliebte Komiker Poticr ganz Paris erfreute.Am ander» Tage, den 13. Februar, nöthigte derHerzog dem Könige mehrere Male ein Lächelnab, als er ihm bei der Tafel von dem gestrigenFeste erzählte und sich dabei in heiterer Launebeklagte, daß er für den heutigen Abend garnichts vorhabe.
ES war der Sonntag vor Fastnacht, man gabin der Oper den Karneval von Venedig, dieNachtigall und die Hochzeit des Gam-macho. Um den Abend, den die Bälle leer ge-