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untreu werden könne, daß sie aber nie sich selbstund ihren Hoffnungen ungetreu werden dürfe.
Mehrere der Gefährten ihrer Unternehmungwaren unterdessen in dem Hause, das sie bewohnte,angekommen. Die Herzogin erklärte ihnen aufsNeue, daß sie entschlossen sey, sich in die westli-chen Provinzen zu werfen. „Es ist dieß einePflicht für mich," sagte sie ihnen; „wenn ichFrankreich verließe, ohne mich in der Vendve ge-zeigt zu haben, würden mir jene braven VölkercS nie verzeihen. Ich habe ihnen vor 4 Jahrenversprochen, mich, im Falle eines Unglücks, in dieMitte der Vendser zu begeben; ich bin in Frank-reich und werde es nicht verlassen ohne mein Ver-sprechen zu halten.«
Man sieht, die Herzogin hatte die Reise vomJahre 1888 nicht vergessen. Die Personen, welchesich in ihrem Geleite befanden, versuchten es nicht,ihr ihreü Plan auszureden, aber sie verbargen ihreben so wenig die Gefahren des Unternehmens;doch sie rief: „Gott und die heilige Anna werden -mir beistehen; ich habe eine gute Nacht gehabt,ich habe mich erholt, ich will heute Abend ab,reisen.«