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sie, die allen Gefahren getrotzt, um ihr eigenesVersprechen zu halten. Der Befehl, am 24. Maiallgemein die Waffen zu ergreifen, blieb demnachfür die Provinzen des Westens in Gültigkeit. DieHerzogin schnitt auf diese Art fernere Zweifel kurzab und bestand hartnäckig auf der Vcrfahrungsart,welche man gegen die Armee zu beobachten überein-gekommen war. Sie hoffte, daß eine bedeutendeAnzahl von Soldaten sich ihrer Sache anschließenwürde; dieß war sogar die Hoffnung, aus welchesie hauptsächlich die Zuversicht auf glücklichen Erfolggegründet hatte. Man mußte also die Truppenmir der größten Schonung behandeln und erst imhöchsten Nothfalle die Waffen gegen sie gebrauchen.
So bcharrtc die Herzogin, ungeachtet desHindernisses, dem stc nicht hatte vorbeugen können,auf ihrem Entschluß. Das Glück des Kriegesmußte versucht werden; leider konnte dieß abernur unter sehr ungünstigen Umständen geschehen.Die Absonderung, die nicht aus dem Willen der.Menschen, sondern aus der Natur der Sache selbsthervorgegangen war, sollte nun ihre Wirkung thun.Wir lassen hier die Frage über die Gesetzlichkeitder Handlung ganz bei Seite, wir nehmen den-