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Dritter Band.
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man führte sie auf einen Pächterhof, wo sie dieNacht in einem Stalle zubrachte, den sie noch mirden Ochsen des Pächters theilen mußte. In diesenkritischen Stunden zeigte sie jene, blos großenCharakteren eigene Fröhlichkeit, welche sie einenReiz in der Gefahr finden ließ. Scherzend ertrugsie die Jroniecn des Glücks und lachend äußertesie, sobald sie könne, werde sie sich malen lassenals Rcgcntin von Frankreich während jener sonder-baren Nacht, die sie in einem Stalle mitten unterRindvieh zugebracht hatte.

Den nächsten Tag mußte man den Marschwährend der Nacht fortsetzen. Es tobte geradeein schreckliches Wetter: ein abscheulicher Sturmmit Regen vermischt hatte sich erhoben, undmachte die Wege, welche ohnedicß in diesen Gegen-den auch in der besten Jahreszeit schlecht sind,beinahe völlig unbrauchbar. Von Zeit zu Zeitgelangte man an Sümpfe, welche so lief waren,daß man sie bei jedem Schritte vorher mit langenStangen untersuchen mußte, um nicht in einkothigcs Grab zu sinken. Bei einem solchenabentbeucrlichcn Durchgang geschah es, daß einVcndocr, der die Herzogin von Berri trug und