Band 
Dritter Band.
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Straßen, blieben ihr überlassen, die tiefen Hohl-wege, denen sie klüglich auSwichcn, mußte siedurchziehen.

In so vielen und so mannigfachen Probenbewahrte sie die Heiterkeit ihres Charakters undihre ganze Geistesgegenwart. Die Anhänglichkeit,welche sie allenthalben bei der Bevölkerung desWestens antraf, tröstete sie für Alles. Wie über-haupt die Vendöe gewohnt ist, nichts halb zuthun, so auch hier: die ganze Energie ihrer Sittenzeigte sich in ihrer Liebe. Die Vcndöer, welche dieHerzogin ganz als ihre Landsmännin auftretensahen, liebten sie dagegen mit all ihrer, ihnen zuGebote stehenden Kraft. Ihre Ergebenheit machtesie erfinderisch in den Vorsichtsmaßregeln, die siefür die Sicherheit der Prinzessin trafen. Wie oftgeschah es, daß die Bauern, welche die Herzoginauf einem Nachtnrarsche aus einem bedrohtenZufluchtsorte in ein sicheres Asyl geleitet hatten,mit Anbruch des Tags auf dem nämlichen Wegezurückkehrten, um die Spuren ihrer Schritte zuverwischen, welche die Kleinheit ihres Fußes hättebcmerklich machen können. Die Polizei, mit ihrenbesoldeten Spürhunden, vermochte nichts gegen