Band 
Dritter Band.
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für die Gefangenen noch eine neue, nämlich die,lebendig verbrannt zn werden. Die Platte warglnth-roth und der Untertheil der Kleider der bei-den Frauen drohte anzubrennen. Schon zweimalhatte das Feuer das Kleid der Herzogin erfaßt undsie hatte cS mit den bloßen Händen erstickt, ohne sichüber die Brandwunden zu beklagen, wovon sienoch lange die Spuren behielt. Jede Minutewurde die innere Lust dünner, und die äußeredrang in zu geringer O.uantität durch die Löcherim Dache ein, um diese brennende Atmosphäreerfrischen zu können. Der Athem der Gefangenenwurde immer keuchender; blieb man noch zehn Mi-nuten in diesem Glühofen, so stand das Leben derHerzogin in Gefahr. Alle baten sie, den Versteckzu verlassen, nur sie wollte noch nicht. Noch ein-mal erfaßte das Feuer ihr Kleid, noch einmallöschte sie es; aber als sie wieder aufstand, ver-schob sie durch ihre Bewegung die Schlicßstangeder Platte, so daß diese sich ein wenig öffnete.Fräulein Kcrsabicc wollte sie sogleich mit der Handwieder befestigen, verbrannte sich aber dieselbesehr stark.

»Durch die Bewegung der Platte waren die