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Dritter Band.
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Menschheit dürfen sich Glück wünschen, so oftEuropa jenen gräßlichen Verwirrungen entgeht,welche die Völker gegen einander zum blutigenHandgcmeng treiben; aber wenn der Krieg noth-wendig aus den politischen Verhältnissen hervorgeht,hat man sehr Unrecht, diesem unglücklichen Zwangesich zu entziehen; denn man erkauft dann nureinen zweifelhaften Instand des Friedens unterBedingungen, die jedem Theile gleich schäd-lich sind.^

Europa erhält dadurch den Umsturz des conti-ncntalcn Gleichgewichts, die Aufopferung eigen-thümlicher Politik, das Zusammenwerfen allerMacht zu einem einzigen Gedanken und einemeinzigen Zwecke, die Annäherung rivalisircndcrKabinette und eine Art von Störung in demjedem Kabinette eigenthümlichen politischen Sy-steme, eine sehr ernste Störung, deren Folgenunser Jahrhundert vielleicht noch erlebt. Betrachtetman noch jenen großen Kampf zwischen Monarchieund Revolution, der, wenn er auch jetzt nur inder Sphäre der Diplomatie fortdauert, dennochdadurch weder weniger reell, noch weniger ernsthaftist, so ergibt sich daraus, daß in demselben der