not zu Zamora sich in Eilmärschen auf seine Opera-tionslinie zwischenCiudad Rodrigo und Salaman-k a geworfen hatten. Jeder Angriff von Seiten Wel-lingtons würde also sowohl vor der Vereinigung NeySund Junots als auch während der Belagerungen vonCiudad Rodrigo und Almei da unglücklich ausge-fallen seyn. Die verbündete Armee veranlaßte durch ihreGegenwart eine vierzehntätige Verzögerung in der Ueber-gabe der ersten Festung, und den nämlichen Vortheilwürde man auch ohne den unseligen Zufall mit dem Pul-vermagazine in Hinsicht Almeidas erlangt haben. DieseVerzögerung, welche ihren Grund in dem Plane desenglischen Heerführers hatte, ließ den PortugiesenZeit, alles, was den Franzosen von Nutzen seynkonnte, zu zerstören oder zu vergraben, und sehte dieverbündete Armee in Stand, Verstärkungen an sich zuziehen, mit denen sich Lord Wellington auf die voll-ständigste Weise gegen die abgeschmackten Anklagen seinerNeider vertheidigte.
Nach der Uebergabe von Almeida stellte sich dieverbündete Armee in dem Thale des Mond ego auf derStraße nach Lissabon auf. Regnier und Hill hattensich jeder seiner Armee genähert. Lord Wellingtonhatte sich so zu sagen auf die Lauer gelegt, um die Be-wegung seines Gegners auszukundschaften, und die Feh-ler zu benutzen, welche sich bei Massenas aufbrausen-der Gemüchart erwarten ließen. Den i6. Septembersetzte sich dieser General in Marsch, und that als ob er