chek den 29. Befehl zum Sturme. Die Besatzungvertheidigte die Bresche mit der größten Unerschrockenst.Die Angreifenden wurden zurückgeschlagen und der An-griff würde ohne die Dunkelheit der Nacht gänzlich ge-scheitert seyn, welche den Marsch einer Colonne begün-stigte, die dem Fort in Rücken kam und sich des Thoresbemächtigte, daö man mit Axthieben einschlug. DieSpanier, die nicht stark genug waren, um diesenPunkt zu vertheidigen, zogen sich in Unordnung zurück,und bald folgte ihnen die übrige Besatzung in eine durcheinen Graben beschützte innere Verschanzung «ach. Vonden 2500 Mann, welche dies Fort vertheidigten, wurdenbeinahe zwei Drittheile niedergehauen, der Ueberrest vonungefähr 900 Mann, ergab sich auf Gnade und Ungna-de und rettete sein Leben.
Den zo. Vormittags um 9 Uhr rückten z 000 Mannaus Tarragona aus, um das Fort Oliva wieder zunehmen, allein sie wurden, wie leicht vorauszusehen war,zurückgeschlagen. Der Commandant hatte den Fehler began-gen, diese Verstärkung nicht den Tag vorher abzuschicken,um den Sturm abzuschlagen. Die Franzosen würdendadurch einen großen Verlust erlitten haben. Statt seinenersten Fehler wieder gut zu machen, beging er einen zweiten,und. verminderte die Besatzung der Festung durch den Ver-lust aller der tapfern Männer, die bei dem Angriffe amZv. umkamen- Der am wenigsten hellsehende Militär solltewissen, daß ein Feind, der so kühn und zahlreich ist, umein Werk mit Sturm wegzunehmen, gewiß die nöthigen