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Geschichte des Kriegs in Spanien und Portugal von 1807 bis 1814 / von dem General Sarrazin. Aus dem Französischen übersetzt
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229
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durch die Explosion einer Mine das leben ein. Die An-griffe beim Ersteigen waren nicht so mörderisch. DieFranzosen, die dies nicht erwarteten, wurden unver-sehens überfallen; fast alle Vertheidigungsmittel warenzum Schutz der Bresche aufgeboten. Man muß sichwundern, daß Lorv Wellington, der bisher dies wich-tige Unternehmen so geschickt geleitet hatte, nicht auf denGedanken gerathen ist, daß man auf den am besten ver-theidigten Punkt bloß einen falschen Angriff machen müsse,da ihm die Vortheile, welche die Ersteigung gewährenmußte, den Besitz der Festung ohne großen Verlust ver-sprachen. Aus allen muß man schließen, daß die Ein-wohner die Engländer von der Leichtigkeit unterrichtethatten, mit der sie sich der Stadt bemeisiern könnten;vielleicht blieben sie auch in ihren Häusern nicht müßig,als die Verbündeten die Franzosen auf den Wallenangriffen. Alles war also zum Vortheile des englischenHeerführers, die Besatzung durch einen Ueherfall weg-zunehmen , wenn er deshalb seine Anordnung noch in derNacht nach seiner Ankunft vor Ciudad Rodrigo ge-troffen hatte.

Die Besatzung, die 1700 Mann stark war, er-gab sich auf Gnade und Ungnade. Ihr Verlust kam je-nem der Verbündeten gleich, der auf rooo Mann anTodten und Verwundeten geschätzt wurde. Der Com-mandant Barrie that seine Schuldigkeit. CiudadRodrigo erfordert eine Besatzung von 5000 Mann,wenn sie gegen einen Ueberfall gesichert seyn >oll; er hatte