schlagen. Wahrscheinlich wäre der Sturm gelungen,wenn man ihn, wie zu Badajoz, erst dann versuchthärte, sobald im innern Walle eine Bresche und die Be-sahung vor Müdigkeit durch die Anstrengungen darniedergefallen wäre, welche eine vierzehn bis zwanzigtägigeVertheidigung erfordert. Die Belagerer mußten also re-gelmäßig verfahren, um sich den Wällen zu nähern. Den29/ ließen sie eine unter der äußern Mauer des Schlossesangelegte Mine springen; die Bresche war gangbar, daeine Abtheilung den Wall erstieg, allein sie konnte sich danicht fest setzen, weil sie nicht zur rechten Zeit unterstütztwurde. Eine andere Mine zündete man den 4. Ocroberan, und machte eine zweite Bresche. Als die Franzo-sen sich so stark eingeengt sahen, verdoppelten sie ihreAnstrengungen, machten mehrere Ausfälle, um dieWerke der Verbündeten zu zerstören, und oft gelang ih-nen dies, weil man keine Parallele nebst geschickt genugangebrachten Redouten angelegt hatte, um den Belager-ten alle Gelegenheit zu benehmen, sich außerhalb ihrerWerke sehen zu lassen.
Den r 5. machte die französische Armee eine Bewe-gung vorwärts, um die Verbündeten zur Aushebung derBelagerung des Schlosses von BurgoS zu zwingen.Den 18. und 19. manöuvrirte der General Clausel,als ob er eine Schlacht zu liefern wünsche. Lord Wel-lington schlug sie nicht aus; er stellte seine Armee auf;ihr rechter Flügel lehnte sich an den Arlanzon, derlinke dehnte sich in der Richtung von Ibeas und Rio«