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wurde in der Nacht des 22. aufgehoben, und die ganzeArmee zog sich hinter den Duero zurück. Troz denLobsprüchen, welche der englische Heerführer gern denIngenieuren ertheilen will, die mit der Führung der Be-lagerungsarbeiten beauftragt waren, können wir seinerMeinung doch nicht beistimmen. Das Schloß mußte,wenn es gehörig angegriffen wurde, vom 5. zum 6. Okto-ber in den Händen der Verbündeten seyn, und die Fol-gen dieser Eroberung sind zu leicht zu berechnen, als daßman ihre ganze Wichtigkeit nicht sogleich auf den erstenBlick einsehen sollte. Wäre Caffarelli durch LordWellingtons Armee geschlagen und durch die Befaz--zung aufgehalten worden, welche die Armee von Ga li-tten ins Schloß gelegt hätte, so hätte er in diesem Jah-re nicht mehr über den Duero gehen können. DerKern der englischen Armee, der ihm zu Gebote stand,würde in Eilmärschen an den Taj o gezogen seyn, undSoultzum Rückzüge auf Valencia, ja vielleicht aufdas linke Ufer des Ebro, in Gesellschaft mit dem Köni-ge Joseph und dem Marschall Suchet, gezwungenhaben. Hier fragt sich jeder eifrige Anhänger der gehei-ligten Sache, welche die Verbündeten vertheidigten, mitRecht, was machten die Armeen von Andalusien,Murcia, Valencia und der General Maitland?
Den ly. October gingen die Verbündeten wiederüber den Duero, und die Franzosen besetzten nochan dem nämlichen Tage das gegenüber liegende Ufer-Der Rückzug von Burgos wurde mit Geschicklichkeit