Buch 
Geschichte des Kriegs in Spanien und Portugal von 1807 bis 1814 / von dem General Sarrazin. Aus dem Französischen übersetzt
Entstehung
Seite
288
JPEG-Download
 

zum Nachtrabe zurück, um die Ursache dieser Verzöge-rung zu erfahren, und da ihn sein Weg durch emenWald führte, so muß sich hier eine Abtheilung feind-lieber Reiterei befunden, oder er muß sich auch verirrthaben, weil er in diesem Walde dem Feinde in dieHände gefallen ist. Ich erfahre, daß er nicht verwun«dec ist, aber ich kann den Verlust seiner Dienste indiesem Augenblicke nicht genug bedauern."

In dem nämlichen Berichte sagt Lord Welling-ton: „die ganze Macht des Feindes, über die er inSpanien verfügen kann, befand sich in der Mittedieses Monatö an der Tormeö, und war sicherlichnicht unter 80,000 Mann, ja aller Wahrscheinlichkeitnach, belicf sie sich auf 90,000 Mann, worunterro,ooo Reiter waren, und da die Armee von Por- !tugal allein roo Kanonen hat, so befinden sich beidem ganzen Heere wahrscheinlich nicht weniger als 200."

Ich- bin nicht dieser Meinung über die Stärke der fran-zösischen Armee, welche nicht über 70,000 streitbarerMannschaften hatte, allein sie waren voller Begeiste-rung, und brannten vor Kampfbegierde, da der Unfallbei BurgoS den Eifer der Sieger bei Salaman'kaerkaltet Hatte. Lord Wellington handelte also sehrklug, daß er seine Armee in die Winterquartiere aufdas rechte Ufer der Agucda zurückführte. Die F ra n- lzdsen, die der Ruhe eben so sehr bedurften, als ihreGegner, folgten bald ihrem Beispiele. Sie bezogenzwischen dem Duero und demTajo Cantonnirungen.