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Bibliographie der Schweizergeschichte, oder systematisches und theilweise beurtheilendes Verzeichniss der seit 1786 bis 1851 über die Geschichte der Schweiz, von ihren Anfängen an bis 1798, erschienenen Bücher : ein Versuch / von Dr. G.R. Ludwig von Sinner
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I. Jon. Müller.

Johannes Müller, später Johann von Müller, geboren zuSchalThausen am 3. Januar 1752; sludirte zu Göttingen 1769-1771; Professor der griechischen Sprache zu Schaflhausen 1772;iobte in Genf 1774-1780; Professor der Geschichte in Cassel1781-1783; lebte in Genf und Bern 1784-1786; Bibliothekar undgeheimer Staalsrath in Mainz 1786-1793; vom Kaiser Franz IIzum Reichsritter und Edlen von Müller zu Sylvelden erhoben 1791;Ilofralli und Gustos an der Bibliothek in Wien 1793-1804; ge-heimer Kriegsrath, Historiograph des Hauses Brandenburg, Mit-glied der Akademie in Berlin 1804-1807; als Professor nachTübingen berufen 1807, wurde er vom Kaiser Napoleon zumMinister Staalssecretär des Königreichs Westphalen ernannt;vom Februar 1808 an war er Staalsrath und Generaldirecfor derStudien; starb den 29. Mai 1809. Zehn Tage vor seinem Tode ,d. h. noch am 19. Mai 1809, schrieb er sein 1833stes Excerpf infolio. Am 31. Dec. 1808 hatte er 16,296 Seiten in folio und1809 Excerpte, ohne die Sibyllenblätter, bei 10,000 Duodez-blättclien. Hätte er aus dem Ertrag seiner Schweizer-Geschichteleben sollen, so hätte er, nach seiner eigenen Berechnung,täglich etwa 9 Kreuzer zu verzehren gehabt. Vgl. Helvetia,B. 3, S. 366, Anm.

Die Geschichten der Schweizer. Durch Johannes Müller.Das erste Buch. (30 Capitel, vom Anfang bis 1393.) Boston (Bern)1780. XLVI u. 444 SS. 8. Vgl. Haller, B. 4, No. 519.

Zur Vergleichung mit der spätem Bearbeitung geben wir liierdie Inhaltsanzeige dieses selten gewordenen Bandes.

Zueignung an C. V. von Bonstetten.

Vorrede von den alten Geschichtschreibern der Schweiz undüber den gleichzeitigen Zustand anderer Staaten. Boissiere beiGenf, 6. Dec. 1779. S. V-XVJ.

Die Zeugen.

Erstes Kapitel. Nachrichten der Griechen und Römer zudiesem und folgendem Theil der Geschichten der alten Schweizer.S. XVII-XXI.

J. R. Wyss wünschte schon 1816, in seiner Reise in dasBerner-Oberland, B. I, S. 132, Anm., es möchte ein jungerPhilolog dieses Stellenverzeichniss der Alten genau nachschlagen,berichtigen, vermehren, und dann die Stellen alle vollständigbdrucken. lassen, wie es Müller selbst in seinem Bellum Cim-