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Bibliographie der Schweizergeschichte, oder systematisches und theilweise beurtheilendes Verzeichniss der seit 1786 bis 1851 über die Geschichte der Schweiz, von ihren Anfängen an bis 1798, erschienenen Bücher : ein Versuch / von Dr. G.R. Ludwig von Sinner
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delt unsern Geschichtschreiber, aber vortrefflich. S. über dieerste Ausgabe Müllers besonders Anmerkung 24 und 25, S. 51und 52.

Drei Universitäten, Göttingen, Halle und Marburg, verdank-ten dem Westphälischen Staatsminister ihre Erhaltung und dieSicherung ihrer Dotationen; daher folgten auch mehrere Paren-tationen, als:

A. H. L. Ileeren, Johann von Müller der Historiker. Leipzig1809. 92 SS. 8. Auch im sechsten Theile von Heerens sämml-lichen Werken, S. 469-497. Der Akademie in München ge-widmet.

C. G. Schütz, Memoria Joannis Mülleri. Auch mit demnamenlosen Titel: Memoriam J. Mülleri . . . civibus commendatAcademia Fridericiana Halensis. Ilala; 1809. 32 SS. 4.

L. Wächter, Johann von Müller. Eine Gedächtnissrede, ge-halten im grossen Universiläts-Hörsaale den 14. Junius 1809. Mar-burg 1809. 70 SS. 8.Unter den Zusätzen, S. 62-67, befindetsich die französische Grabrede des Ministers Simeon, aus demMoniteur Westphalien, 1809, No. 65 (wieder abgedruckt in

Müllers säinmllichen Werken, B. 7, S. 411-415) und einevon Mitscherlich im Namen der Göttinger-Universität darge-brachte und aus dem Westphälischen Moniteur, 1809, No. 68,abgedruckte lateinische Parentations-Elegie, S. 68-70.

So hatten also zwei ausgezeichnete Philologen und zwei aner-kannte Geschichtschreiber unserm vaterländischen Historiker eingründliches, unbefangenes, von allem eifersüchtigen Wetteifer/ sich fern hallendes Lob gezollt. Diese Einstimmigkeit sollte aber

bald durch einen schreienden Mission unterbrochen werden. EinSchüler, ein Schützling Müllers, welcher früher die zwei Abthei-lungen des dritten Theiles oder Buches der Schweizergeschichte inder 15ten und 16ten Nummer des 14. Januars 1797 der AllgemeinenLiteratur-Zeitung so gründlich besprochen halte, dass der Ver-fasser ihm selbst seinen Dank unverholen aussprach, glaubte nunein anderes neues Gemälde von Müller entwerfen zu müssen. Johannvon Müller, von C. L. von Wollmann. Berlin 1810. Die Vor-rede ist vom 20. November 1809 dalirt. Schon der Titel ver-räth eine sonderbare Eitelkeit, die sich später im ersten Bandeder Memoiren des Freiherrn von S-a, S. 91-94, und S. 188-189, Prag 1815, noch deutlicher zeigte. Woltmaim gab vor,er sei Müllers bester Freund, aber stellte sich nicht nur neben,