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Bibliographie der Schweizergeschichte, oder systematisches und theilweise beurtheilendes Verzeichniss der seit 1786 bis 1851 über die Geschichte der Schweiz, von ihren Anfängen an bis 1798, erschienenen Bücher : ein Versuch / von Dr. G.R. Ludwig von Sinner
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51 SS. 8. Vgl. Hisely, Götling. gel. Anzeigen, 1845 , St. 111,S. 1120; MK. No. 1025.

5. C. ßlunlschli, Die drei Länder Uri, Schwyz und Unter-walden und ihre ersten ewigen Hände. Zürich 1846. 78 SS. 8.Eigentlich nur Separalabdruck der zwei ersten Kapitel seinerGeschichte des schweizerischen Bundesrechtes, gewiedmet, wohlnicht ohne politische Absicht, den Landammännern und Räthender hohen eidgenössischen Stände Uri, Schwyz und Unter-walden.

Neben Kopp hingegen stellten sich :

1. J. J. Hisely , Essai sur lorigine et le developpementdes libertes des Waldstetten, und als Supplement: Les Wald-stetten ... considerees dans leurs relations avec lempire ger-nianique et la maison de llabsbourg. Als Lieferung 1 u. 2des 2ten Bandes der Memoires et documents publies par iaSociete dhisloire de la Suisse romande, S. 1-421. Lausanne1839 u. 1841. Vgl. MK. No. 344.

2. Fred, de Gingins-la-Sarraz , Essai sur l'etat des per-sonnes et la condition des terres dans ie pays dUry au treiziemesiecle. Im Archiv für Schweizerische Geschichte, B. 1, S. 17-66. Zürich 1843.

3. J. W. L.Aebi, Ungedruckle Bruchstücke des Habsburgisch-oeslerreichisclien Urbars. 1309. Am Programm der AargauschenKantonsschule. Aarau 1840, S. 8-20. Vgl. MK. No. 186.Ueber diesen Urbar vgl. ausser Haller, B. 2, No. 1897, Ild.Fuchs, Tschudis Leben u. Schriflen, B. 2, S. 152-155, beson-ders ß. ßoepell, Die Grafen von Habsburg, S. 105-136, undFopp, Geschichte der eidgenössischen Bünde, B. 2, Isle Hälfte,S. 740, Anm. Die literarische Gesellschaft in Stuttgart hat nundiesen Urbar ganz herausgegeben. S. noch Geschichtsfreuud,B. 6, S. 29-60.

4. Derselbe, Blicke ins Leben der Königin Agnes von Un-garn. Am Programm der Aargauschen Kanlonsschule. Aarau1841, S. 8-26. Wiederholt im Pilger, 3ler Jahrgang, Einsiedeln1844, No. 31 , 32, 33. Eine sehr wichtige Verlheidigung der soverläumdeten Königstochter. Vgl. MK. No. 556.

Weder aufgeblasen durch das gespendete Lob, noch nieder-gedrückt durch meist ungerechten Tadel, machte sich nun Koppin den Jahren 1837 bis 1841 an die Ausarbeitung seiner bereits1835 im Vorwort zu den Urkunden versprochenen Geschichte