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Die historische Gesellschaft des Kantons Freiburg, oder laSociele d’histoire du Canton de Fribourg, gestiftet im Jahr 1840,hat bisher unter dem Titel Archives, 1845, 1846 und 1848, dreiHefte fnit fortlaufender Seitenzahl in Freiburg erscheinen lassen.Ueber das erste Heft, d. h. S. 1-122, vgl. MK. No. 1009.
1. Dey. S. oben, S. IC, No. 4.
2. Histoire de la Coinmanderie et de la parolsse de Salnt-Jean a Fribourg, par M. Meyer, eure de Saint-Jean. S. 40-87.Mit als Belege dienenden 8 Dokumenten.
3. Anciennes chroniques fribourgeoises, par le docteurBerchtold-Beaupri. S. 91-122. Das erste Stück, Guerre deBourgogne, giebt eine Uebersicht der deutsch geschriebenennoch nicht gedruckten Chronik von Ludwig Sterner; das zweiteStück, Guerre de Souabe, ist ein Auszug aus der deutschenReimchronik von Johann Lenz, mit vielen Stellen daraus. AlsProf. J. B. Wxiss in den Alpenrosen für 1815, S. 179-212, ausder einzigen Originalhandschrift die hübsche Novelle , Die ge-fangenen Schweizerknaben, welche Berchlold übersetzt, ent-lehnte, so hatte ihm wahrscheinlich ein von Diessbach in Berndie Handschrift mitgetheilt. Unser verehrte Lehrer liebte diealten Chroniken. Der Ring von Hallwyl, in den nemlichenAlpenrosen für 1815, S. 71-122, ist auch aus einer Chronikgeschöpft, und ihm danken wir die Kenntniss von Schwinckharlund Mallhys Walther, im Geschichtforscher, B. 5, S. 204-242,und B. 7, S. 118-131. Seither ist Johann Lenz vollständig er-schienen. S. oben, S. 37, No. 3. Möchte H. von Diessbachvon Freiburg uns bald,auch Ludwig Sterner gedruckt mittheilen.So träten die von Diessbach würdig in die Fussstapfen der vonMülinen.
4. Nolice historique et critique snr Berthe, reine de laBourgogne transjurane, et sur sa famille, par M. Dey. S. 125-153. — Vgl. Conservaleur Suisse, B. 8, S. 389-407.
5. Georges de Saluces, eveque de Lausanne, et ses visilesPastorales, ou etat des eglises de la Campagne dans le Cantonde Fribourg au 15e siede , par M. Meyer. S. 157-212. — Fort-setzung, S. 253-330. — Die vollständige Mittheilung wird fürHeft 4 und 5 versprochen, S. 327. Aus dieser in Bern liegen-den lateinischen Handschrift gab den Bern betreffenden Theil