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Einleitung.
(einen geringen Anfang abgerechnet); ohne Staatsrwirthschaft, (man kannte nur die Kunst, Gelde aufzubringen;) gab es damals noch keine Mächte,
. im jetzigen Sinne des Worts. Aber fast allenthalr>r ben war Fürstengewalt im Wachsen; Ferdinand
- Catholicus, Ludwig XI. und Heinrich Vll.f verstanden die Kunst, sie zu gründen.
- 16. Die Geschichte des neuern Europas zerrr fällt von selbst in drey Perioden, von denen die
- Zwey ersten, dem Zeitraume nach, sich ähnlichsind; bey der dritten stehen wir erst im Anfange.
i Die erste geht vom Ende des 15. Jahrhundertsbis zum Anfang der Sclbstregierung Ludwig'se XIV.; 1492-1661. Die zweyte von da bis zue dem Tode Friedrich's des Großen; 1661-
- 1786. Die dritte von da bis auf unsere Zeir
- ten. Der Grund dieser Eintheilung liegt in dert Verschiedenheit des Charakters der prakr
- lisch en Politik in jeder Periode; der zufolgeMan die erste die politischrreligiöse; die zweytedie merkantilisch-militärische; und die letzte
, die revolutionäre nennen kann. Die erste war. zugleich die Periode der Entstehung, die zweyte
- die der Befestigung, und die dritte die der A u f-
: lvsung des politischen Gleichgewichts.
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