34 I. Per. I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
varras, als verbündeten Staats von Frankreich durchFerdinand Catbvlicns 1512. Einfall Heinrich's VII 5 . inKrtois, und der Schweizer in Burgund, Aug. 1513. Un-terdessen Tod des Pabstrs Julius H. 21. Febr. izrz,dem Leo X. aus dem Hause Medici folgt.
16. Auflösung der Ligue, da der neue Pabstsich mit Frankreich aussöhnt, sobald nur Lud:Ivig XU. das Concilium zu Pisa verwarf. MitFerdinand wurde leicht Friede, als man seineBeute — Navarra — ihm ließ. Heinrich VUl-,der als Schwiegersohn von ihm abhieng, warddurch Geld und eine Heyrarh gewonnen, und dieSchweizer — betrog man. So blieb Frank:reich, von allen seinen Eroberungen, nichts alsfeine Ansprüche; die vielleicht Ludwig XII. nochmal wieder durchzusehen versucht hätte, wäre ihm
,51z nicht der Tod zuvorgekommen.
Vertrag mit Leo X. ü. Oct. iziz. — Mit Ferdinandvon Aragon i. Dec. 1513. Mit den Schweizern, indemman sie durch falsche Geißeln hintergieng, ein Vertragiz. Sept. iZlZ. den aber Ludwig Xii. widerrief. — Auchmit Marimilian k. ein Stillstand wegen Mapland, dessenneuer Herzog von ihm war bestätigt worden. — Der er-kaufte Frieden mit England wird durch eine Heyrath Lud-wig's Xil. mit der Schwester Heinrich s Vtti., Maria,befestigt 7. Aug. 1514- -- Aber schon am i. 2 an. 1515.starb Ludwig xil.
17. Bey aller Thätigkeit erscheint die Politikdieses Zeitraums doch in ihrer Kindheit. Die treu:
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