42 I. Per.I. Th. Gesch. d. südl.Eur. Staatensyst.
reise über Land nach Indien und Aethiopien von Covillaneine Folge war. Erreichung des Vorgebirge der gutenHoffnung durch Barth. Diaz 148s; und endliche Umswif-fung und Gelangung nach Indien über Mozambique durchVasco de Gania /4Y8, unter Eiiiaiiuel dem Großen.Landung in Ealicnt, und erste Festsetzung in Eochin. —Bereits 148t waren durch eine Bulle von Sirt lV. allejenseit Cap Bojador im Nabme» der Portugiesen gemachteEntdeckungen der Krone Portugal geschenkt.
6. Umfang und Einrichtung der Portugiesi-schen Herrschaft in Indien, von der Ostküste vonAftica bis zu der Halbinsel Malacca und den Morlucken, — durch eine Kette von festen Plätzen undFactoreyen; so sehr begünstigt durch die damaligeZerstückelung jener Länder in viele kleine Staaten,leicht in Abhängigkeit zu erhalten, und gegen ein-ander aufzuhetzen. Der hohe Geist der ersten Vi-cekönige, und ihre große Gewalt, als höchst«Crvil- und Milirairchcfs, denen alle übrige Gour*bis^ verneurs untergeordnet waren, eines Almeida,*5^ und vorzüglich des großen Albuquerque war esi/iz aber eigentlich, der die Gründung einer solche»Herrschaft möglich machte.
Mittespunkt ihrer Herrschaft Goa, seit rzio; Sitz desVicekonig«. Die andern Hauptplötze; Mozambique, So»fala und Melinda an der Küste von Africa schon 1508;Mascate und Ormus im Persischen Meerbusen 151;; Diuund Daman auf Decan iZZZ: Cochjn u. a. auf Malabar;welche Küste ganz von ihnen abhängig war; Negaparamund Meliapur auf Corvmandel; und Malace« seit rzn
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