l.Per. I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatcnsyst.
die Errichtung einer eignen National-Infanterie statt derMicthtruppen erst furchtbar wurde. Aber doch z. sehr da-durch sich beschränkte, daß Franz l. nicht die Staatswirth-schaft seines Vorgängers befolgte.
i52l 6. Erster Krieg zwischen Franz I. und Carl V.,1526 angefangen von Franz I., und nach öfterm Wech-sel durch die Niederlage bey Pavia, und die Ge-fangcnnshmung des Königs zwar sehr unglücklich fürihn entschieden; doch konnte Carl V. seine Ver-suche zu einer Zerstückelung Frankreichs sowenig durch das Complot von Carl von Bourbon,als durch seine Ansprüche auf Burgund, ausfüh-ren.
Beyderseitige Vor wände zum Kriege: r. Franz ver-langt die Rückgabe des Spanischen Navarra. 2. Erueuertdie Ansprüche auf Neapel, z. Nimmt sich seines VasallenNob. von der Mark in einem Lehnstreit an- — VonSeiten Carls: >. Ansprüche auf Mavland als deutschesReichslebn. 2. Auf das von Ludwig XI. eingezogene Her-zogthnm Burgund. — Beyderseitige Verbündete: Carlzieht Heinrich Vkll. von England und den Pabst in seinInteresse. Franz l., im Bunde mit Venedig, erneutden Tractat mit den Schweizern z. May 1521; indem er freye Werbung erhält. — Schlacht bey Bicoeca22. Apr. >Z22. und gänzliche Vertreibung der Franzosenaus Italien unter Lautrer, und ,52z dem GünstlingBvnnivet. Mayland wird als Rcichslehen von Carl anFranz Sforza, jüngern Sohn von Ludwig Morus,(s izzi), wenigstens dem Nahmen na», gegeben. —Unglücklicher Einfall der Kayserlichcn in Provence 2 »l.—Sept. 1524. Franz l. geht selbst über die Alpen. Bela-gerung und Schlacht von Pavia 24. Febr. 1525. Nie-der-