78 k.Per.I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Slaatensyst.
dem Uelervato eoolsliLslioo, einen doppelten Keimzu künftigem Streit legte.
Das kelervsnim eccleü-lkicun betraf die Frage: obdie künftige Frepstellung der Religion sich nur auf dieweltlichen, oder auch auf die geistlichen Stände ausdeh-nen sollte? welches letztere die Protestanten durchaus ver-langten; aber die Catholiken weder zugeben wollten, nochauch konnten.
16. Nach diesem Frieden führte CarlV. denlange gefaßten Entschluß aus, den Unbeständigkeitdes Glücks und schwächliche Gesundheit zur Reifebrachten, seine Kronen niederzulegen; ohneseine Lieblings-Idee, ihre fortdauernde Vereinigung,in'S Werk sehen zu können. Sie wurden von jetztan getheilt, da die Spanische mit der Herrschaftder Niederlande seinem einzigen Sohn Philipp II.zu Theil wurde; auf dem Kayserthron ihm abersein Bruder, der Römische König Ferdinand I.,folgte.
Uebergabe der Niederlande uud Spanischen Monarchiean Philipp II. zu Brüssel; jener den 25. Oct. 15ZZ; derSpanischen Monarchie den iü. Jan. 1556. Die Niederke-guug der Kayserkrvne erfolgte erst am 27. Aug. i;zü. —Carl starb zu St. Just in Valladolid, wohin er sich zurück-zog, bereits den 21. Sept. 15Z8.
17. Am Ende dieses Zeitraums hatte die Re-formation schon im Ganzen den Umfang erreicht,den ste nachmals behalten sollte. Die neue Lehre,
nicht