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nehmen, wollten, da sie für die weltliche und bischöf-liche Macht gleich nachtheilig waren.
Gänzliche Auflösung des Tride» tinische»Concilii, das, nach seiner Aersprengung, sich Jan.,;62 wieder versammelt hakte, 4. Dcc. izüz. SeineSchlüsse belegten 1. Alle diejenigen mit dem Anathema,die die unterscheidenden Lehren der Römischen Kirche ver-warfen. 2. Sie räumten der geistlichen Macht viele» zumNachtheil der Weltlichen ein. z. Sie stellten die bischöflicheWürde nicht als von Gott eingesetzt, sondern als derpäbstlichen gänzlich untergeordnet dar. — Alle Gefahr da-von für sich schien also der Römische Hof abgeleitet zuhaben; als ihm ein Mönch durch die Geschichte des-selben, lange nach seiner Beendigung, eine der tiefstenWunden schlug.
Ililtoris tlel Oonoillo, ^rläeiirino äl kirrno Znzve» ?o-lano. (?»olo Sarpi) 1619. 4. und seitdem öfter; beson-, dcrs die französische Uebersetzung von ve Lvu.
I.onär. 1756. ll Voll. toi.
z. Aus dem Gange aber, den die Reforma-tion genommen hatte, entwickelte sich leider! eineHauptidee, die als Grundlage der praktischen Po-litik von höchster Wichtigkeit wurde. Ihre Geg-ner sahen in ihren Anhängern Feinde des StaatS:und Keher und Rebellen wurden ihnen gleich-bedeutende Worte; ihre Freunde sahen in ihrenGegnern Vertheidiger der Tyranney; und so bildetesich der Glaube: "daß die alte Religion das Boll-„werk der unumschränkten Fürstenmacht, die neue«Lehre das Panier der Freyheit sey." Ein eitler
G 4 Wahn,