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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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140
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i4o I. Per. I.TH. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.

langen Krieges wurden großenteils durch die Accise be-stricke«/ die auch andere Sraaten nachmals einführte»/und die für das neuere Europa um so viel wichtiger wer-den mußte, da ihr Ertrag gleichem Grade mit demerhöhte» Lupus stieg-

21. Auf die Fortschritte der Kriegskunstwirkten viele ihr günstige Umstände ein. Das Sy-stein der stehenden Truppen ward in Frank-reich sowohl als in Holland weiter ausgebildet;bey Heinrich IV. nicht nur durch seine Lage, son-dern auch wegen seiner großen Projekte; bey denNiederländern durch das Bedürfniß während deslangen Krieges. Doch hielt Frankreich im Friedennicht über 14000, die Republik hatte kaum 20000Mann. Die Talente so großer Feldherren, alsHeinrich, Moriß, und Alexander von Parma, konn-ten nicht ohne bedeutenden Gewinn für die Taktikseyn; doch war es besonders die Belag erungö-kunst, die vervollkommnet ward. Aber eine ganzneue Erscheinung war die Seemacht von Eng-land und Holland. Die brittische königliche Ma-rine, von Heinrich VIII. gegründet, ward erst un-ter Elisabeth wichtig; und die Holländische See-macht wurde neben der der Staaten auch balddurch die der großen Handelsgesellschaften furchtbar»