D. r.Gesch.d. zosähr. Kriegs 1613--1648. i6z
Pläne mußten bey einem solchen Glück nicht bloßbey ihm, sondern auch bey manchem seiner Be;gleiter aufleben! Aber Tilly's Unfälle und Todführten Wallenstein als unumschränktenOberbefehlshaber wieder auf die Schaubühne; nichtohne gleiche oder noch größere Entwürfe wie vor;her. In keinem Zeitraum des Kriegs konnte manso großen Umkehrungen der Dinge entgegen sehen,da beyde Chefs sie wollten; aber der Sieg beyLüßen, mit Gustav Adolph's Blut erkauft, be-reitete auch schon den Fall von Wallenstein vor.
Sieg deS Königs bey Leipzig in Verbindung mit denSachsen 7. Sept. i 6 zi. — Einnahme Böhmens durch die. Sachsen; Vordringen des Königs in die Ligistischen Län-der, und nach dem Treffen am Lech 5. April >652, daSLilly wegraffre, in Bayern bis München 7. May. —Der König und Wallenstein einander gegen über bey Nürn-berg, In».—Aug. — Versetzung des Kriegs nach Sach-sen. Schlacht bey Lätzen, und Gustav Adolph's und Pap»penheim's Tod 6 . Nov. lüza.
iz. Der Fall von Gustav Adolph vereiteltezwar seine persönlichen Entwürfe, nicht die seinerAnhänger. Man fühlte es aber bereits in Deutscheland, daß auch Schwedische Herrschaft drückenkönne; und Sachsens Eifersucht war selbst unterden Siegen nicht erloschen. Gieng auch aus Gu;stav's Schule eine Schaar großer Männer im Carbiner und im Felde hervor, wie nur ein so über;
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