D. z. Gesch. d. Eur.Coloniasw. l6i 8" I66o. I 9 Z
allmählig hob. Die Verbreitung theils durch Er-oberungen, theils durch bloßen Handel, geschahvon dort aus; jene auf Malabar, Coromandel,Ceylon und andern Inseln, diese durch ihre Ver-hältnisse mit China und Japan.
Die den Portugiese» entrissenen Besitzungen ->. auf Co-roma»del waren Paliacata >615, statt dessen seit i6;zNeqapatam Hauptort wurde. d. Auf Malabar Calicnt1656, Cochin und Canauor 1661; wodurch der ganze dor-tige Pfcfft-rbandel in ihre Hände kam. Comtoirs wgrenaußerdem über bevde Küsten bis in Bengalen verbreitet,c. Auf Ceylon, als Verbündete des Königs von Candigegen die Portugiesen seit iüz8, Einnahme von Colnnibo,dem Hauptort, lüzü. Mannaar nnd Jaffanapatam >653.Aber bald gerietben die Holländer selbst in Krieg mit Can-dy, der bald erstarb, bald wieder auflebte. 6. Im jen-seitigen Indien Eroberung von Malacca 1640, und Ein-gang in Pegu und Siam. e. Weitere Verbreitung aufden Sunda-Jnseln; indem sie von Java ganz Mei-ster wurden; auf Celebes iüüa, Sumatra u. a. tbeilweise,durch Forts und Comtoirs. k. In Japan gelang es ih-nen durch die Revolution von >üzy, die Portugiesen zuverdrängen; und, wenn gleich unter den größten Be-schränkungen, den Antritt sich zu erhalten. Der .hollän-dische Handel mit China war. zumal seit der Vertrei-bung von Formvsa ibül, weniger wichtig. — Das ganzeGebiet der Compagnie zerfiel in die 5 Gouvernementsvon Java, Amboina. Lernate, Ceylon und Ma-rassar, wozu aber noch mehrere Direktorien nndCom minderten kamen. Alles stand unter der Regie-rung zu Batavia.
5. Die sicherste Vormauer ihrer IndischenBesitzungen wurde aber die auf dem Vorgebirge
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