278 II. Per. ^. 1 . Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
eine Ostindische Handelscompagnie privile-girt; sie blieb aber in einem so kränkelnden Zu-stande, daß sie am Ende dieses Zeitraums schonihrer Auflösung nahe war.
Errichtung der Französischen Ostindischen Com-pagnie 1664 mir ausschließendem Handel auf iz Jahre,Eigenthum ihrer Eroberungen (also auf Krieg privilogirtl),und einem Fond von 15 Millionen. Erster Versuch zuNiederlassungen auf Madagascar. Eine Hände lscv-lonie da, wo weder etwas zu kaufen noch zu verkaufe»war! — Comtvir in Snrate auf Malabar 167;. —Aber 1679 Anlage vvnPondicherp auf Coromandel; seit-dem dem Hauptort. Allein theils die Kriege in Europa,Welche auch in Indien die Eroberungssucht weckten, theilsdie Maaßregeln der Regierung, zumal seit Colberts Tode,brachten sie so herunter, daß sie ihr Monopol nicht be-haupten konnte. Wie konnte es auch anders seyn? DaSMercantilsystem gekieth mit sich selbst in Streit. Um dieinländischen Fabriken zu erkalten, verbot man ihr die Ein-fuhr Indischer Fabricate. Warum war sie denn gestiftet?
io. Der Wachsthum der Britti scheu Co-lernen war sicherer, weil er weniger von der Regie-rung als von der Nation abhieng. Die fortdau-ernde politisch-religiöse Gährung unter Carl II. undJacob II. war ihnen günstig; wie stieg auch über-haupt nicht schon damals Handel und Reichthum?'Die friedlichen Verhältnisse, und selbst Verträge,mit Spanien begünstigten die Besitzungen in Ame-rica; und Westindien sieng besonders an, durchdie fortschreitende Cultur von Iamaica, für d-e
Britten