r. Staatshändel in Europa 1700--1740. Zvz
Außer den Obige» : Msmoire» et i>e^oct!>tions leerbte» ä»
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1720. 2 VnlI. 8- Gehen von lüyz bis zum ersten Thei-lungsrractat.
8 . Ungeachtet nun ein neuer TheilungStractat 170szwischen Frankreich und den Seemächten verabredet Mr-ward, so konnte doch wenig Hoffnung zu einer fried-lichen Ausgleichung bleiben, da nicht nur Oestreichseinen Beytritt versagte, sondern auch in Spanienselber bey dem König wie bey der Nation die Ideeeinmal herrschte, daß jede Theilung ein Unglückfür die Monarchie sey. Man sah in der Abtretungder Nebenländer in Europa zugleich Verlust derMacht und des Handels. Und doch war ohne dieseTheilung schwerlich eine Ausgleichung möglich. Wieviel Blut und Geld hätte hier mir etwas Vernunfterspart werden können!
9. Der herannahende Tod und der CardinalPorrocarrero bringen endlich Carl II. zu einemTestament, in dem er die ganze Spanische Mon-^^archie, ungetheilr, Philipp von Anjon ver-^macht; und im Fall der Nichtannahme ihm denErzherzog Carl substikuirt. Der kurz darauf erfol- Rov.gende Tod des Königs ließ nun Ludwig XIV. dieWahl zwischen Annahme des ganzen Testaments;oder Beobachtung des ThrilungStrartatS. Nicht ohne
ernst-