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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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321
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r- Staatshändel in Europa r 700 -1740. z 2 r

Nisse mit der Spanischen Linie ein. Wer sollte ineinem solchen Falle folgen, Philipp von Spanienoder OrleanS? Das Mißtrauen zwischen beydenWar aber eben so natürlich als folgenreich; da esauch die auswärtigen Verbindungen bestimmen mußte.

Veränderung in dem Ministerio der auswärtigen Angele-genheiten. Errichtung eines Conseil unter dem Prästdiodes Marschalls d'Hurelles 1715. Abgang des patriotischenund redlichen Torcy, 1716, nach lyjäbrigem Dienst; (S.245.). Aber bald wird, nach Aufhebung des Conseils, derverrufene Dnbois Staatssecretair 1718, und zuletzt garPremierminister 1722.

81. 8,»10« i>1en-o!rvs s<-crers äs I» Nexencs (OenvrLS Vol.

7. g. S. oben S.2Z2.

28. Auch in England war nach dem Todeder Anna durch die wunderbarsten Verschlingun-^2?gen des Schicksals mit Georg I. das Haus Han-^'nover auf das der StuartS gefolgt. Der Pro-testantismus haue ihm den Thron verschafft;und mußte ihm denselben erhalten. Keine neueGrundsätze, keine neue Continentalpolitik (der Be-sitz Hannovers hat diese nicht erst bestimmt) konntealso herrschend werden; es war die alte PolitikWilhelm'S HI>, nur nach Zeitumständen Modificirt.

Co war die Einigkeit zwischen Nation und Regie-rung befestigt; und zum Glück für das neuregicren-de Haus gab eS noch lange einen Prätendenten,der diese Grundsätze unmöglich vergessen ließ.

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