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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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328
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Z 28 II. Per. 8. l. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.

^^liens folgte; während weitere Unternehmungen ge-gen das feste Land Italiens zu erwarten standen.

Z8. Aber die früher angeknüpften Verbindun-gen konnten es England nicht schwer machen, einBündniß gegen Spanien zur Aufrechthaltung desUtrechter Friedens zu Stande zu bringen, unterdem Namen der Quadrupelallianz bekannt,wenn es gleich zuerst nur eine Verbindung Frank-reichs und Englands war, um die dabey interessierien Staaten zu der Annahme der verabredeten Prä-liminarien zu bewegen oder zu zwingen; bey derman den Beytritt der Republik supponirte; unddenen Oestreich wirklich beytrat.

, Quadrnpelallianz zwischen England, Frankreich und Oest-reich geschlossen 2. Aug. 17,8 i» Hoffnung des Beytrittsder Republik. Bedingungen: r. Wechselseitiger VerzichtdeS Kaysers auf Spanien und Indien, des Königs vonSpanien auf Italien und die Niederlande. Für DonCarlos, Sohn der Elisabeth, Anwartschaft auf Toscana,Parma und Piacenza als Reichslehcn; zur Sicherheit bis zarEröffnung mit neutralen Truppen zu besetzen, z. Oest-reich tauscht Sicilien gegen Sardinien ein. Man ließden Königen von Spanien und Sicilien drey Monate Zeit,sich zu erklären. Sendung einer brittischen Flotte »achdem Mittelmeer zur Deckung Siciliens, und Seesieg beyC. Paffaro 22. Aug. 1718.

39. Widerseßung Alberoni's gegen jene Be-x Lingungen, (welche Savoyen, wenn gleich ungern,annahm, und die Krone von Sardinien statt

der