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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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Von i7OO bis 1740. Z87

Hauses an dieses zurückfallen, um eingezogen zuwerden; allein die Stände hatten sich diesem wider,seht; und Anna nutzte diese Verhältnisse, es ihrrem Liebling Biron zu verschaffen. Seit diesemZeitpunkt besetzte Rußland dieses Herzogthum; aberdie Staatsveränderungen in diesem Reiche wirktenauch fast jedesmal auf Curland zurück.

Schon 1726 hatten die Stände, 11m der Vereinigungmit Polen vorzubeugen, Graf Mvriz von Sachsen zumNachfolger des Herzogs Ferdinand noch bey dessen Lebzn»ten gewählt; der sich aber nicht behaupten konnte. Nachdem Tode Fcrdinand'ö i ?37 Wahl des Herzogs Ernstvon Biron unter Russischem Einfluß. Nach dessen Falle1741 bleibt Curland von Russischen Truppen besetzt; undwenn gleich Prinz Carl von Sachse» i?zy von Polen dieBelohnung erhielt; so ward doch Ernst von Bironnach seiner Zurückrusung aus dem Eril 1762 von Peterin. wieder zum Herzog erklärt, und auch von Catharimril. bestätigt.

z6. Aber eine viel wichtigere Gelegenheit botsich dar, als mit dem Tode August's II. der Pol- 173zNische Königsthron erledigt wurde. Die Nationwollte nur einen Inländer; und wählte, von Frank,reich geleitet, den Schwiegervater Lndwig's XV.,Sranislaus Lescinsky, zum zweitenmal; mitseltener Einigkeit. Allein August von Sachsengewann Rußland, indem er Biron Curland verrsprach; und Oestreich durch die Anerkennung derpragmatischen Sanktion. Eine Russische Armee

Bös entr